Nach der Veranstaltung Students Advise Decision Makers am 25. Mai 2011 erklärte sich der außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Philipp Mißfelder zu einem Folgetreffen bereit. Daraufhin trafen sich fünf der beteiligten Studenten am 22. August mit Philipp Mißfelder, MdB zu einem persönlichen Gespräch, begleitet vom Vorsitzenden der Atlantischen Initiative Dr. Johannes Bohnen und atlantic-community.org Editor Jörg Wolf.
Eine Stunde lang stellte sich Philipp Mißfelder, MdB der Diskussion mit den Studenten und antwortete auf ihre Vorschläge.
Von links nach rechts: Matthias Conrad, Sascha Lohmann, Philipp Mißfelder, Felix Seidler, Niklas Anzinger, Joerg Wolf, Dr. Johannes Bohnen, Georg Schulze-Zumkley
Der weltweit gefragte Experte für Internationale Beziehungen Parag Khanna war am 25. März 2011 bei einer Kooperationsveranstaltung von Atlantischer Initiative, Die Welt und Georgetown Club Germany zu Gast.
Khanna stellte nicht nur sein neues Buch “Wie man die Welt regiert” vor, sondern stellte sich den Gästen für eine Diskussion und Fragen über Geopolitik, nachhaltige Geschäftsmodelle und eine “neue Diplomatie in Zeiten der Verunsicherung”.
Ben Scott, Politikberater für Innovation für Außenministerin Clinton, besuchte am 19. April 2011 Berlin, um über Möglichkeiten zu sprechen, wie das US-Außenministerium neue Medien nutzen kann, um mehr Menschen zu erreichen, und welche Wirkung sie weltweit haben.
Bei einem von der Atlantischen Initiative organisierten Treffen unterstrich Scott, dass das Internet die Kommunikation grundlegend verändert hat und dass das US-Außenministerium seine Herangehensweise an Diplomatie, Entwicklung und Politik ändert, um nicht nur auf die Herausforderungen des Internets zu reagieren, sondern auch seine enormen Möglichkeiten zu nutzen.
Einen Artikel von Ben Scott darüber, wie Technologie Außenpolitik verändert, finden Sie hier.
Buchvorstellung und Diskussion mit Arne Schönbohm, 18. August 2011
Gefährliche Cyberangriffe nehmen weltweit dramatisch zu. Große Institutionen wie der Internationale Währungsfond (IWF) oder Unternehmen wie Lockheed Martin oder Sony werden Opfer von Attacken, gegen die sie sich kaum wehren können. Das Internet wird zunehmend als „militärisches Schlachtfeld“ für staatliche Auseinandersetzungen genutzt.
Das Buch »Deutschlands Sicherheit – Cybercrime und Cyberwar« von Arne Schönbohm beschreibt die neue Bedrohung aus dem Cyberraum, die nicht nur Privatpersonen und Unternehmen, sondern ganze Staaten gefährden und verheerende Schäden verursachen kann. Der Autor analysiert detailliert die derzeitige Bedrohungslage, zeigt die Methoden auf, wie das Internet für kriminelle oder manipulative Handlungen genutzt wird. Er erörtert, welche Behörden und Organisationen in Deutschland für die Sicherheit im Cyberraum zuständig sind und beschreibt Trends und Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Daraus werden Vorschläge für strukturelle und konzeptionelle Maßnahmen für eine deutsche Sicherheitsarchitektur im Cyberraum abgeleitet, aus denen auch neue Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen entstehen können.
Im Oktober 2010 startete atlantic-community.org eine Policy Workshop Competion zu den Themen Iran, Russland und Klimawandel. Zum Abschluss der Workshop Competition diskutierten die Studenten Julia Grauvogel, Philipp Große und Sascha Lohmann die Politikempfehlungen ihrer Teams am 25. Mai 2011 mit US-Botschafter Philipp Murphy und dem außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Philipp Mißfelder.
Während der Competion entwickelten die Teilnehmer Politikempfehlungen, zur Lösung des Konflikts um Irans Atomprogramm, für eine Intensivierung der Partnerschaft mit Russland sowie zur Bekämpfung des Klimwandels. Über 80 Gäste aus Politik, Diplomatie, Presse und Wissenschaft sowie eine Reihe von Studenten verfolgten die Diskussion zwischen Grauvogel, Große und Lohmann mit Murphy und Mißfelder über diese Politikempfehlungen.
Diese Veranstaltung war das Offline-Result eines langen und intensiven Online-Diskussionsprozess, der dankenswerte wie von der US-Botschaft gesponsert wurde. Trotz mancher inhaltlicher Differenzen in der Diskussion waren sich am Ende der Veranstaltung waren sich am Ende die Entscheidungsträger, Teilnehmer und Gäste darin einig, dass sich dieses Format bewährt hat und wiederholt werden sollte.
Einen ausführlichen Bericht inklusive Videos (in Englisch) finden Sie auf atlantic-community.org.
Die Atlantische Initiative will einen Beitrag zur Stärkung der außenpolitischen Kultur in Deutschland leisten. Mitgestaltung außenpolitischer Prozesse muss für alle möglich sein. Dafür ist es wichtig, alle Teilbereiche der Gesellschaft besser zu vernetzen. Besonders liegt uns die Förderung von Partizipationsmöglichkeiten für die junge Generation am Herzen. Um unser Motto mit Leben zu füllen, haben wir eine Reihe von Projekten entwickelt. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung.
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