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Veranstaltungen

Was können die USA und Europa noch voneinander erwarten?

Redaktion │ 06. November 2014



Die Atlantische Initiative e.V. möchte Sie herzlich zu einer gemeinsamen Tagung mit der Evangelischen Akademie Loccum einladen:

Was können die USA und Europa noch voneinander erwarten?
Zur Zukunft der transatlantischen Partnerschaft

von Freitag, den 12. bis Sonntag, den 14. Dezember 2014
in Rehburg-Loccum, nahe Hannover

Nach dem Ende der Blockkonfrontation und mit Ernüchterung über gemeinsame Auslandseinsätze rücken angesichts der NSA-Spähaffäre die Unterschiede in der transatlantischen Wertegemeinschaft stärker in den Blick. Dennoch sind die Vereinigten Staaten und die Europäische Union zur Durchsetzung gemeinsamer wirtschafts- und handelspolitischer Interessen so sehr aufeinander angewiesen wie nie zuvor.

Diskutieren Sie mit deutschen und internationalen Experten, darunter viele Mitglieder von atlantic-community.org, dem offenen Think Tank der Atlantischen Initiative: Was ist der Kern der künftigen transatlantischen Partnerschaft? Wie sollen die europäisch-amerikanischen Beziehungen neu gestaltet werden?

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Deutschlands Agenda

Eine neue Phase der Russland- und Ostpolitik hat begonnen

Karsten D. Voigt │ 22. Oktober 2014



Die deutsche Russland- und Ostpolitik war nach dem Ende des Kalten Krieges von einem Nebeneinander von Integration und Kooperation geprägt: Integration in die EU und NATO, dort, wo gewünscht und möglich, Kooperation dort wo keine Integration möglich oder gewünscht war. Langfristiges Ziel war eine europäische Friedensordnung unter Einschluss Russlands. Auch wenn dieses Ziel nicht aufgegeben wird, ist es jetzt aufgrund des russischen Verhaltens während der Ukraine-Krise weit in den Hintergrund gerückt. In der jetzt beginnenden neuen Phase geht es um ein Nebeneinander von Kooperation und Konflikt nach dem Motto „Zusammenarbeit, wo möglich, Risikovorsorge und Gefahrenabwehr, wo nötig“.

Karsten VoigtDie gesamteuropäische Friedensordnung in der Zeit der Blockkonfrontation

Langfristiges Ziel sollte nach wie vor eine gesamteuropäische Friedensordnung unter Einschluss Russlands bleiben. Allerdings haben sich mit den autoritären Entwicklungen in der russischen Innenpolitik, der Abwendung der russischen Führung von Europa, der Annexion der Krim und dem kriegsähnlichen Konflikt in der Ost-Ukraine die Rahmenbedingungen für diese Politik geändert. Wir stehen daher am Beginn einer neuen Phase der deutschen Ost- und Russlandpolitik.

Die wesentlich von Willy Brandt und Egon Bahr geprägte entspannungspolitische Phase der Ostpolitik setzte den Macht- und Systemkonflikt zwischen Ost und West voraus. Der Machtkonflikt wurde durch zahlreiche Vereinbarungen eingehegt, seine Folgen durch die Vereinbarung menschlicher Erleichterungen abgemildert. Der Systemkonflikt wurde nicht geleugnet. Im Gegenteil: Parallel zum Beginn der Entspannungspolitik wurden innerhalb der DDR die Abgrenzung gegenüber dem „Sozialdemokratismus“ und innerhalb der Bundesrepublik Deutschland mit dem Radikalenerlass die Abgrenzung gegenüber dem Kommunismus betont.

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Deutschlands Agenda

Angst statt Argumente: der Mediendiskurs zu TTIP

Daniel Florian │ 02. Oktober 2014



Daniel FlorianWer im politischen Berlin etwas auf sich hält, wettert derzeit gegen das Freihandelsabkommen mit den USA. Es scheint, als habe sich eine ganze Protest-Industrie gegen das TTIP-Abkommen in Stellung gebracht – von Attac über Campact bis zum linken Flügel der SPD und den Grünen.

Im Eifer des Gefechts nimmt man es dann mit Fakten nicht allzu genau. Immer wieder wird unter anderem die Investitionsschutzklausel kritisiert, die es Unternehmen ermöglicht, Schiedsgerichte anzurufen um einen Konflikt mit einer Regierung zu lösen. Auch der ARD-Sender 3Sat berichtete in seiner TTIP-Dokumentation “Gefährliche Geheimnisse” kritisch über die Schiedsgerichte.

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Deutschlands Agenda

Der geistige Vorgarten Putins

Joerg Wolf │ 11. September 2014



Heute am 11. September erinnert uns Der Spiegel daran, dass wir ihn nicht mehr lesen und ernst nehmen sollten. Auf der Startseite wird getitelt: “Bundeswehr-Mission in Estland: Deutsche Kampfjets in Putins Vorgarten”

Der Spiegel suggeriert, dass Estland kein souveräner Staat sei. Kein NATO-Mitglied. Und kein EU-Mitglied, das wie wir mit Euros bezahlt. Die Überschrift warnt die ohnehin schon gegenüber Russland ängstlichen und konfliktscheuen Deutschen, dass die Bundeswehr in russischem Gebiet tätig sei. Mit dem Begriff „Vorgarten“ geht Der Spiegel sogar noch weiter als mit dem unsäglichen aber vielfach akzeptierten Verständnis von „Einflusszonen“, das die Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht der „kleineren“ Völker nicht anerkennt. In gewisser Weise bereitet der SPON-Artikel sogar den Boden für eine Akzeptanz einer russischen Annektierung Estlands vor und könnte als „geistiger Vorgarten Putins“ beschimpft werden.

SPON

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Aktuell, Veranstaltungen

Der Preis von Frieden und Freiheit

Redaktion │ 01. Juli 2014



The Atlantic Initiative held a public event in Berlin in cooperation with the Heinrich Böll Foundation on The Cost of Peace and Freedom: What is security worth to us today? The panel included a security expert and a member of the Bundestag’s budgetary and defense committees. Panelists discussed Germany’s role in global defense alliances in light of the Ukraine crisis and security issues in the Middle East and Africa.

To discuss Germany’s role in today’s European and global security agenda, a panel of experts spoke about Germany’s defense spending and the country’s role in global defense alliances in front of an audience of about 80 attendees. The discussion began following an opening statement by Gregor Enste of the Heinrich Böll Foundation and Dr. Johannes Bohnen of Atlantic Initiative. Panelists included Dr. Reinhard Brandl, a member of governing party in the Bundestag CDU/CSU, and Dr. Christian Mölling, German Institute for International and Security Affairs (SWP). The discussion was chaired by Dr. Jana Puglierin of the German Council on Foreign Relations (DGAP).

The panelists focused on three main issues: whether Germany needs to take on greater responsibilities in regional and global security in light of its relationship with its allies; whether Germany’s defense attitude regarding the situation in Libya was justified, and; whether development assistance is a better use of Germany’s funds than increased defense spending.

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Die Atlantische Initiative will einen Beitrag zur Stärkung der außenpolitischen Kultur in Deutschland leisten. Mitgestaltung außenpolitischer Prozesse muss für alle möglich sein. Dafür ist es wichtig, alle Teilbereiche der Gesellschaft besser zu vernetzen. Besonders liegt uns die Förderung von Partizipationsmöglichkeiten für die junge Generation am Herzen. Um unser Motto mit Leben zu füllen, haben wir eine Reihe von Projekten entwickelt. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung.

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