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Atlantic Expedition: Studienreise nach Hamburg, Dresden und Berlin

Redaktion │ 09. Mai 2017



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Die Atlantische Initiative organisierte eine Studienreise für 30 amerikanische und deutsche Nachwuchskräfte. Sie besuchten die Führungsakademie der Bundeswehr, die Helmut-Schmidt Universität, den Eurogate Container Terminal und die M.M. Warburg Bank in Hamburg, die Sächsische Staatskanzlei und eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Dresden sowie den Bundestag, die US Botschaft, das Allianz Forum und das Soho Haus in Berlin.

Berichte und Fotos über die vielfältigen Gespräche zu den transatlantischen Beziehungen und der deutschen Außen-, Innen- und Handelspolitik und auch die Politikempfehlungen der Fellows stehen auf unserer Atlantic Expedition Webseite.

Bewerbungsaufruf: Im Oktober 2017 führt die zweite Atlantic Expedition nach Chicago und Houston. Deutsche und Amerikaner zwischen 20-35 Jahren können sich bis 18. Juni 2017 bewerben.

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Wichtige Rolle der Zivilgesellschaft bei Lösung des Ukraine-Konflikts

Jakobine Janucek │ 27. Mai 2016



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Bei unserem Projekt „Deutschland und der Ukraine-Konflikt“ handelte es sich um eine ergebnisoffene Debattierplattform, die sich an alle deutschen Bürger und andere deutschsprachige Interessierte richtete. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderte, sechsmonatige Projekt zur Diskussion von Problemursachen und Lösungsansätzen im Konflikt in und um die Ukraine ist im April zu Ende gegangen. Auf der voll besuchten abschließenden Podiumsdiskussion in Berlin diskutierten MdB Gernot Erler und der Gesandten-Botschaftsrat der Ukraine, Oleg Mirus, mit den Teilnehmern deren Ideen.

Dreh- und Angelpunkt war aber unsere Webseite für dieses Projekt: Diese bot allen – von Kritikern der „Lügenpresse“ bis zu Bundestagsabgeordneten – ein Online-Forum für eine kontroverse, ergebnisoffene Debatte. Jeder konnte in einem kurzen Beitrag seine Ideen darstellen und mit anderen die Thesen diskutieren. Entsprechend dem Grundsatz der Atlantischen Initiative „Außenpolitik für alle!“ kommen Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen und Altersgruppen zu Wort. Im Austausch mit Entscheidungsträgern macht dies die Diskussion besonders spannend. Auch diejenigen, die selbst keinen Beitrag verfasst haben, konnten die Ideen anderer Teilnehmer kommentieren.

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TTIP zum Erfolg führen

Redaktion │ 15. Januar 2015



Die Atlantische Initiative hat Gegnern, Kritikern und Befürwortern der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) auf atlantic-community.org eine neutrale Plattform für eine intensive und konstruktive Auseinandersetzung zu den wichtigsten TTIP-Fragen geboten.

24 namhafte Expertinnen und Experten haben sich mit Artikeln beteiligt, darunter Dr. Claudia Schmucker von der DGAP, Barbara Unmüßig von der Heinrich Böll Stiftung, Oliver Wieck von der Internationalen Handelskammer, Jürgen Knirsch von Greenpeace, Hendrike Kuehl vom Trans-Atlantic Business Council, Dr. Martin Myant vom European Trade Union Institute, Alex Walford von der EU Kommission, Bärbel Höhn, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Benedikt Heid von der Universität Bayreuth und auch viele weitere europäische und amerikanische Experten.

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Der Preis von Frieden und Freiheit

Redaktion │ 01. Juli 2014



The Atlantic Initiative held a public event in Berlin in cooperation with the Heinrich Böll Foundation on The Cost of Peace and Freedom: What is security worth to us today? The panel included a security expert and a member of the Bundestag’s budgetary and defense committees. Panelists discussed Germany’s role in global defense alliances in light of the Ukraine crisis and security issues in the Middle East and Africa.

To discuss Germany’s role in today’s European and global security agenda, a panel of experts spoke about Germany’s defense spending and the country’s role in global defense alliances in front of an audience of about 80 attendees. The discussion began following an opening statement by Gregor Enste of the Heinrich Böll Foundation and Dr. Johannes Bohnen of Atlantic Initiative. Panelists included Dr. Reinhard Brandl, a member of governing party in the Bundestag CDU/CSU, and Dr. Christian Mölling, German Institute for International and Security Affairs (SWP). The discussion was chaired by Dr. Jana Puglierin of the German Council on Foreign Relations (DGAP).

The panelists focused on three main issues: whether Germany needs to take on greater responsibilities in regional and global security in light of its relationship with its allies; whether Germany’s defense attitude regarding the situation in Libya was justified, and; whether development assistance is a better use of Germany’s funds than increased defense spending.

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Zukunftstrends

Redaktion │ 03. September 2013



Liebe Leser,

„früher war die Zukunft auch besser“, bemerkte einmal Karl Valentin. Dieser Satz scheint heute erneut den Zeitgeist zu treffen. Der amerikanischen Immobilienkrise von 2008 folgte eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise. In Europa breitete sich die Staatsschuldenkrise einzelner Mitgliedsländer zur umfassenden Eurokrise aus, mit noch ungewissem Ende. Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von über 60 Prozent in Griechenland und über 50 Prozent in Spanien gibt der Blick in die Zukunft wenig Anlass zum Optimismus.

Dennoch zeigen die auf den folgenden Seiten vorgestellten Studien und Artikel ein differenzierteres Bild. Dies gilt nicht zuletzt für Europa und Deutschland selbst, denen der Oxford-Historiker Timothy Garton Ash in seinem Essay Wege aus der Krise aufzeigt.

Einen ambitionierteren, weil umfassenderen, Blick in die Zukunft wagt der Bericht „Global Trends 2030“ des US-amerikanischen National Intelligence Council. Ausgehend von vier Megatrends – der Emanzipation des Individuums, dem Ende der US-Dominanz, der demographischen Entwicklung und der zunehmenden Verknappung von Lebensmitteln, Wasser und Energie – skizzieren die Autoren vier alternative Zukunftswelten.

Für die Lebens- und Arbeitswelt von morgen ist technologischer Fortschritt der entscheidende Einflussfaktor. McKinsey analysierte über hundert Technologien und stellt uns das wichtigste Dutzend vor. Welche Technologien letztendlich die größte Wirkung entfalten werden, hängt wiederum entscheidend von der Innovationskraft fortgeschrittener Volkswirtschaften ab. Ausgerechnet im Geburtsort der digitalen Revolution – dem kalifornischen Silicon Valley – macht sich allerdings Pessimismus breit, wie der Economist feststellt.

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Nachgefragt: Wie arbeitet es sich eigentlich als „Ausgewählter Ort“ im Land der Ideen?

Redaktion │ 01. Juli 2013



Im Jahr 2009 erhielten wir diese ehrenvolle Auszeichnung der gemeinsamen Standortinitiative von Bundesregierung und Bundesverband der Deutschen Industrie. Anerkannt wurde damit die Arbeit, die die Atlantische Initiative durch ihr Online Think Tank atlantic-community.org leistet, dem Forum, das „Außenpolitik für alle“ ermöglicht. Nun fragte Land der Ideen nach, was sich seit der Auszeichnung bei uns getan hat und Dr. Johannes Bohnen, Vorsitzender der Atlantischen Initiative e.V., antwortete gern:

Vor vier Jahren wurden Sie als „Ausgewählter Ort“ im Land der Ideen ausgezeichnet. Wie hat sich Ihr Projekt seitdem entwickelt?
Wir sind in jeder Hinsicht gewachsen: Unsere Mitgliederzahl ist von 2.000 im Jahr 2009 auf über 7.500 gestiegen und setzt sich zunehmend internationaler zusammen. Zudem konnten wir die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern ausbauen, zu denen unter anderem die NATO, das Auswärtige Amt und BP zählen. Inhaltlich konnten wir eine große Vielfalt an Themen abdecken, zuletzt beispielsweise die transatlantische Partnerschaft mit Brasilien, Sicherheit in der Sahelzone oder die Konsequenzen internationaler Flüchtlingskrisen. Zurzeit produzieren wir das 45. Memo, eine Veröffentlichung der von unseren Mitgliedern erarbeiteten Politikempfehlungen zum Syrien-Konflikt.
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Klaus Staeck: „Ich bin immer noch froh, dass Obama die Wahl gewonnen hat“

Joerg Wolf │ 27. Juni 2013



Das Team der Atlantischen Initiative zählte zu den geladenen Gästen, die Präsident Obamas Rede am Brandenburger Tor miterleben durften. Wir trafen Klaus Staeck, den Präsidenten der Akademie der Künste, und interviewten ihn zu den transatlantischen Beziehungen und seinen Erwartungen und Hoffnungen an Präsident Obama. Er hat uns bereits 2008 kurz nach Barack Obamas erster Berliner Rede seine Eindrücke geschildert.

2013 am Brandenburger Tor:

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Schiefergas – Die Energiewende in den USA

Redaktion │ 08. April 2013



Liebe Leser,

in Deutschland werden zur Zeit die Probleme der ambitionierten „Energiewende“ heftig diskutiert. Ansonsten bestimmen bekannte Bilder die Wahrnehmung: die OPEC-Länder als dominante Ölanbieter, Russland als Gas-Supermacht und die USA als Klimasünder, abhängig von Energieimporten.

Diese Wahrnehmung ändert sich rasant mit der sogenannten Schiefergas-Revolution in den Vereinigten Staaten. Technischer Fortschritt und erhöhte Energiekosten machten unkonventionelle Fördermethoden rentabel und führten zu einem Boom bei der Gewinnung von Erdgas in vielen ländlichen Regionen Amerikas. Der neuste Trend ist die Förderung von Schieferöl. Experten gehen davon aus, dass die USA bis 2030 „Energieunabhängigkeit“ erreichen und dabei ihre Handelsbilanz enorm verbessern werden. Die amerikanische Klimabilanz hat sich durch den Ersatz von Kohle- durch Gaskraftwerke bereits verbessert. Seit Beginn der Schiefergas-Revolution wurden in den USA allein im Gasbereich mehr als 1,5 Millionen neue Jobs geschaffen.

Was häufig hierzulande übersehen wird: Die niedrigen Energiepreise erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit und führen zu einer Re-industrialisierung in den USA. Der geplante transatlantische Binnenmarkt hat daher für Europa nicht nur Vorteile, sondern setzt insbesondere energieintensive Industrien weiter unter Konkurrenzdruck. Wir sind in Deutschland also zu einem Zeitpunkt mit dem sehr kostspieligen radikalen Umstieg auf erneuerbare Energien beschäftigt, an dem Wettbewerber sehr viel kostengünstigere Energiequellen erschließen. Was bedeutet dies für die deutsche Industrie und Arbeitsplätze? Wir stehen erst am Anfang einer notwendigen Diskussion.

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Transatlantische Beziehungen breit aufstellen

Redaktion │ 12. Februar 2013



Peter Beyer, Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag für die Transatlantischen Beziehungen, begrüßt die politischen Handlungsempfehlungen, die sieben Studenten und junge Blogger in einem gemeinsamen Memorandum für deutschlands-agenda.de  entwickelten. Der Bundestagsabgeordnete aus Nordrhein-Westfalen stimmt einigen Vorschlägen zu, äußert jedoch auch wertvolle Kritik an den Empfehlungen zu Iran, Syrien und der NATO. Peter Beyer sieht viel Potential in der geplanten transatlantischen Freihandelszone und fordert auch auf, sich mit der Frage zu befassen, welche gemeinsamen Projekte sich im Bereich der Energie- und Klimapolitik realisieren ließen.

pb lebenslaufAls überzeugter und engagierter Atlantiker freut es mich sehr, dass sich junge Wissenschaftler mit der Frage befassen, wie die Zukunft der Transatlantischen Partnerschaft ausgestaltet und weiterentwickelt werden kann. Verständnis für die jeweils andere Seite muss von jeder Generation neu entwickelt werden. Daher begrüße ich Ihr Engagement sehr.

Die Transatlantischen Beziehungen sind einer der tragenden Pfeiler der deutschen Außenpolitik. Basierend auf einem breiten Wertekonsens und gemeinsamer historischer Erfahrungen – wie der des Kalten Krieges – arbeiten die USA und die Staaten Europas in vielen Politikfeldern eng und vertrauensvoll zusammen. Die NATO ist dabei das institutionalisierte Erfolgsmodell für transatlantische Kooperation. Auch wenn Europäer und Amerikaner im nordatlantischen Bündnis nicht immer einer Meinung sind, so wird niemand den Wert des Bündnisses für Sicherheit und Stabilität ernsthaft in Frage stellen. Echte Partnerschaft schließt andere Auffassungen und Herangehensweisen nicht aus – sie sind vielmehr Teil demokratischer Diskussionskultur.

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Schwerpunkt Bürgerbeteiligung

Redaktion │ 03. Dezember 2012



Liebe Leser,

spätestens mit den Auseinandersetzungen um „Stuttgart 21“ ist das Thema Bürgerbeteiligung ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. Es hat sich gezeigt, dass nicht die Finanzierung, sondern die fehlende Akzeptanz der Bürger das größte Hindernis für große Infrastrukturprojekte darstellt. Fest steht: Der Bürger will einbezogen werden. Er fordert mehr Informationsaustausch, direktere Formen der Mitbestimmung, Transparenz und Teilhabe an Genehmigungsverfahren.

Erfreulich ist, dass die Bürgerbeteiligung in den letzten Jahren in verschiedenen Formen Einzug gehalten hat, vor allem auf lokaler Ebene. Heute gibt es Bürgerforen, Bürgerhaushalte und Einwohnerfragestunden. Zusätzlich eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. So werden Bürger über E-Petitionen und soziale Netzwerke stärker eingebunden. Inzwischen sind auf den Webseiten der Ministerien Leitfäden erhältlich, die eine aktive Bürgerbeteiligung nahelegen und Hilfestellung leisten.

Dennoch schwelt vielerorts die Unzufriedenheit über eine fehlende Bürgerbeteiligung, vor allem bei Großprojekten. Bürger wenden die von ihnen durch die Nutzung des Internets gewohnten Transparenz- und Interaktionsmaßstäbe (Reisen buchen, Chatrooms etc.) auch auf Politik und Planungsverfahren an. Bisher fühlten sich viele Bürger trotz der formalen Einhaltung von Vorschriften bei Planungsverfahren übergangen. Aus dieser Tatsache sollten Entscheidungsträger ihre Schlüsse ziehen.

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Außenpolitik für alle!

Die Atlantische Initiative will einen Beitrag zur Stärkung der außenpolitischen Kultur in Deutschland leisten. Mitgestaltung außenpolitischer Prozesse muss für alle möglich sein. Dafür ist es wichtig, alle Teilbereiche der Gesellschaft besser zu vernetzen. Besonders liegt uns die Förderung von Partizipationsmöglichkeiten für die junge Generation am Herzen. Um unser Motto mit Leben zu füllen, haben wir eine Reihe von Projekten entwickelt. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung.

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