Glücksspiel kann Unterhaltung sein, ist aber immer mit finanziellen Risiken verbunden. Gewinne sind zufallsabhängig und können weder geplant noch als verlässliche Einnahmequelle betrachtet werden.
Wer in Deutschland spielt, sollte dies nur bewusst, gelegentlich und mit Geld tun, dessen Verlust die eigene Lebensführung nicht beeinträchtigt. Glücksspiel ist keine Lösung für Schulden, Stress, Einsamkeit oder andere persönliche Belastungen.
atlantische-initiative.org setzt sich für eine sachliche Aufklärung über Risiken und Schutzmöglichkeiten ein. Wir betreiben keine Glücksspiele und fordern niemanden zur Teilnahme auf.
Bei der Nutzung von Informationen über Drittanbieter sollten Schutzmaßnahmen, Altersgrenzen und die persönliche finanzielle Situation immer berücksichtigt werden. Auch bei Angeboten außerhalb deutscher Kontrollsysteme bleibt eigenverantwortliches Handeln besonders wichtig.
Setzen Sie vorab ein festes Budget und betrachten Sie es als Ausgabe für Unterhaltung. Verwenden Sie niemals Geld, das für Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Rechnungen oder Rückzahlungen benötigt wird.
Legen Sie zusätzlich ein Zeitlimit fest und planen Sie regelmäßige Pausen ein. Ein praktisches Beispiel: Wer eine bestimmte Spielzeit vorgesehen hat, sollte nach Ablauf dieser Zeit unabhängig vom Ergebnis aufhören.
Versuchen Sie nicht, Verluste sofort auszugleichen. Das sogenannte Hinterherjagen von Verlusten kann dazu führen, dass ursprünglich gesetzte Grenzen schrittweise aufgegeben werden.
Warnsignale können sein, dass Glücksspiel sehr viel Zeit einnimmt, Einsätze steigen oder Verluste verheimlicht werden. Auch häufige Gedanken an das nächste Spiel, Unruhe in Spielpausen oder Konflikte mit Familie und Freunden können Hinweise sein.
Weitere Anzeichen sind das Leihen von Geld für Glücksspiele, das Vernachlässigen von Arbeit oder Alltagspflichten sowie wiederholte erfolglose Versuche, weniger zu spielen. Solche Beobachtungen sind kein Grund für Scham, sondern ein Anlass, Unterstützung zu suchen.
Viele Anbieter stellen Werkzeuge bereit, mit denen sich Einzahlungs-, Verlust- oder Zeitlimits setzen lassen. Solche Grenzen sollten realistisch gewählt und nicht leichtfertig erhöht werden, wenn sich Frust oder Verlustdruck einstellen.
Ein Selbstausschluss kann sinnvoll sein, wenn eine längere Spielpause notwendig ist. Je nach Anbieter und Regulierung kann er für bestimmte Zeiträume oder dauerhaft gelten; informieren Sie sich vor Nutzung über Reichweite und Folgen der jeweiligen Funktion.
Auch persönliche Maßnahmen können helfen: Zahlungswege begrenzen, Glücksspiel-Apps entfernen, Zugangsdaten nicht dauerhaft speichern und eine Vertrauensperson über die eigene Entscheidung informieren. Bei akuter Belastung ist professionelle Unterstützung wichtiger als der Versuch, das Problem allein zu lösen.
In Deutschland stehen vertrauliche Informations- und Hilfsangebote zur Verfügung. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet Informationen zu Prävention und gesundheitlicher Unterstützung.
Die Gemeinschaft Anonyme Spieler kann für Menschen hilfreich sein, die ihr Spielverhalten verändern möchten und Austausch mit anderen Betroffenen suchen. Auch Angehörige können Unterstützung benötigen, wenn Glücksspiel im persönlichen Umfeld zu Belastungen führt.
International bietet BeGambleAware weitere Informationen und Hilfswege. Bei einer akuten finanziellen oder psychischen Krise wenden Sie sich bitte unverzüglich an eine geeignete medizinische, psychologische oder soziale Anlaufstelle vor Ort.
atlantische-initiative.org kann für qualifizierte Weiterleitungen an externe Anbieter eine Affiliate-Vergütung erhalten. Diese mögliche Vergütung ändert nichts daran, dass wir selbst kein Glücksspielanbieter sind und keine Einsätze oder Spielerkonten verwalten.
Externe Anbieter sind für ihre Schutzfunktionen, Nutzungsbedingungen und die Bearbeitung von Nutzerkonten selbst verantwortlich. Prüfen Sie deren Informationen sorgfältig, bevor Sie persönliche Daten übermitteln oder ein Konto eröffnen.
Glücksspiel ist ausschließlich für Personen ab 18 Jahren bestimmt. Minderjährige sollten weder Glücksspielangebote aufrufen noch Konten nutzen, die für Erwachsene eingerichtet wurden.
Erziehungsberechtigte können den Zugriff auf ungeeignete Inhalte durch Geräteeinstellungen, getrennte Benutzerkonten und Kindersicherungsprogramme erschweren. Beispiele für entsprechende Programme sind Net Nanny, CyberPatrol und GamBlock.
Wenn Sie Fragen zu unseren Informationsinhalten haben oder auf einen Fehler hinweisen möchten, schreiben Sie an [email protected]. Für allgemeine Nachrichten steht außerdem das Kontaktformular auf der Kontaktseite zur Verfügung.
Bei Sorgen wegen des eigenen Spielverhaltens oder dem einer nahestehenden Person empfehlen wir, nicht abzuwarten. Nutzen Sie frühzeitig die genannten Hilfsangebote oder wenden Sie sich an eine qualifizierte Beratungsstelle in Deutschland.