Veranstaltungen der Atlantischen Initiative 

Virtual Panel - Before the US Elections: Window or Looking Glass?

Am 16. September 2008 veranstaltete die Atlantische Initiative in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Washington eine virtuelle Paneldiskussion. Vor 100 Gästen in Washington diskutierten dort Katja Gloger (Stern) und Gregor Peter Schmitz (Spiegel Online), aus Berlin waren David Crawford (Wallstreet Journal) und Dr. Johannes Bohnen (Atlantische Initiative) zugeschaltet. Thema der Diskussion war die Wahrnehmung des US-Wahlkampfs von deutschen Journalisten in den USA sowie die Reaktionen der Deutschen und Europäer auf den US-Wahlkampf.

RIAS Neue Medien Preis 2008

Am 7. Juni 2008 wurde das Projekt ATLANTIC-COMMUNITY.ORG der Atlantischen Initiative mit dem Neue Medien Preis der RIAS Berlin Kommission ausgezeichnet. Die Überreichung des Preises fand in feierlicher Atmosphäre im Hotel Adlon statt. Der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, William R. Timken jr., eröffnete die Veranstaltung, die unter dem Motto "Die Rückkehr der US-Botschaft zum Pariser Platz 2" stand.

Aus der Entscheidung der Jury:
„Der diesjährige Neue-Medien-Preis geht an Dr. Johannes Bohnen und Jan-Friedrich Kallmorgen für Ihren Internetauftritt www.atlantic-community.org. Es ist ein gelungenes Beispiel, welche wichtige Rolle das Internet als Plattform für den transatlantischen Austausch und Diskurs spielen kann. Die Jury möchte mit diesem Preis das Wachstum dieser Webseite und den zukünftigen Einschluss von Audio- und Videomaterial unterstützen.“

Understanding America

Am 13. Mai 2008 startete die Atlantische Initiative in Kooperation mit der BMW Stiftung Herbert Quandt eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Understanding America“. Die Reihe soll einen Blick hinter die Kulissen der amerikanischen Politik erlauben und die demographischen, sozioökonomischen, ethnischen und kulturellen Trends, die die amerikanische Gesellschaft langfristig prägen und die politische Agenda in Washington beeinflussen werden, analysieren.
Zum Auftakt führte Prof. Peter Schuck, Mitherausgeber des Sammelbands „Understanding America“, in den „American Creed“ ein und gewährte einen Einblick in die DNA Amerikas. Was macht die USA so besonders? Schuck kommt zu dem Schluss: „America is much more different from other modern democracies than those polities are from each other“. Sowohl der Patriotismus als auch die Einstellung zu Religion und der Individualismus der Amerikaner, der sich auch in ihrem unternehmerischen Denken zeigt, sind für Europäer schwer nachzuvollziehen. Weitere markante Unterschiede sieht Schuck u.a. in den Punkten ethnische/religiöse Vielfalt, Stärke der Zivilgesellschaft und der demographischen Entwicklung der USA.
Diese Charakteristika der USA machen das Land aber weder besser, noch schlechter als andere. Und auch Amerika hat im 21. Jahrhundert mit Herausforderungen zu kämpfen, die das Land verändern könnten. Dazu gehört zum einen das Wachsen einer Unterschicht und die weitere Isolierung der schwarzen Bevölkerung vor allem in innerstädtischen Gebieten. 
Mehr siehe http://www.atlantic-community.org/index/articles/view/Understanding_America

Investors' Policy Forum

Unter der Überschrift "The New Capitalists - How Citizen Investors are Reshaping the Corporate Agenda" erläuterte am 6. März 2008 Dr. Stephen M. Davis  vom Millstein Center for Corporate Governance and Performance der Yale School of Management seine Analyse einer "Revolution der Anteilseigner" an den weltweiten Aktienmärkten. Diese wird nach seiner Einschätzung letztendlich zu einer "Zivilökonomie" führen, in welcher "Bürger-Investoren" ihre Pensionsfondsmanager dazu anhalten, für Ziele verbesserter Corporate Governance Druck auf Vorstände und Aufsichtsräte von Aktiengesellschaften auszuüben. Diese Luncheon-Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investorenschutzvereinigung egip e.V. und dem Projekt Humboldt-Viadrina School of Governance statt. Einen vollständigen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier

Zukunft des Westens 3

Am 17. Oktober 2007 veranstaltete die Atlantische Initiative e.V. zum dritten Mal einen Roundtable in der Reihe „Zukunft des Westens – Ein transatlantischer Dialog über Staat, Wirtschaft und Gesellschaft“ in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung. Dieses Mal diskutierten Aaron Best (Ecologic), Robert Pollard (U.S. Botschaft), Franzjosef Schafhausen (BMU), Prof. Miranda Schreurs (FU Berlin) und Dr. Christine Wörlen (DENA) zum Thema „Von den USA lernen? – Die Transatlantische Energiedebatte“. Bastian Hermisson (Heinrich Böll Stiftung) moderierte die Veranstaltung, die sich vor allem mit den wirtschaftlichen Implikationen einer klimafreundlichen Energiepolitik beschäftigte und die unterschiedlichen ordnungspolitischen Herangehensweisen an das Thema – staatliche Regulation oder freiwillige Verpflichtung der Wirtschaft – beleuchtete. Protokoll / Dossier

Atlantic Happy Hour 3

Auf der dritten "Atlantic Happy Hour" am 13. September 2007 im ewerk unterstrich NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer die Bedeutung der bisherigen ISAF-Anstrengungen in Afghanistan. Auf der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der NATO Public Diplomacy Divison und der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik augerichtet wurde, sagt de Hoop Scheffer: "Wir müssen jetzt im doppelten Sinne um die Herzen und die Köpfe der Menschen ringen: Vor Ort in Afghanistan ebenso wie in den innenpolitischen Debatten in den NATO-Staaten." In der anschließenden Paneldiskussion äußerten sich mit Ruprecht Polenz (CDU/CSU), Prof. Gert Weisskirchen (SPD), Dr. Werner Hoyer (FDP), Prof. Dr. Norman Paech (Die Linke) und Kerstin Müller (B90/Die Grünen) Vertreter aller Bundestagsfraktionen zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Mehr...

Zukunft des Westens 2

Am 18. Juni 2007 lud die Atlantische Initiative in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung zum zweiten Roundtable in der Veranstaltungsreihe „Zukunft des Westens – ein transatlantischer Dialog über Gesellschaft, Staat und Wirtschaft“ ein. Zum Thema „Wer reich stirbt, stirbt in Schande – Philanthropie in Deutschland und den USA“ diskutierten Peter Ackermann, Philanthrop und Vorstand der Kreuzberger Kinder- und Jugendstiftung, Dr. Jörg Schulte-Altedorneburg, Leiter der Hauptstadtrepräsentanz der Herbert-Quandt-Stiftung, Dr. Felicitas von Peter, Präsidentin und Vorstandsvorsitzende des Forum for Active Philanthropy, und Margareta Wolf, MdB, außenwirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Nach einer Einführung in die historischen Wurzeln der Philanthropie in Deutschland durch den Historiker Dr. Christoph Biggeleben, konzentrierte sich die Diskussion auf die unterschiedlichen mentalen und politischen Vorbedingungen für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland und den USA. Protokoll / Vortrag Biggeleben / Dossier 

 

Dritter Atlantic Lunch Club

Maria Lanzeni, Economist und Head of Emerging Markets bei der Deutsche Bank Research und Heimo Richter, Botschafter a. D. mit Station in Indien von 2000 bis 2005, diskutierten im Rahmen des Atlantic Lunch Clubs am 22. Mai 2007 bei der Atlantischen Initiative e.V. zum Thema „Das neue Indien“. Beide stimmen in der Schlussfolgerung überein, dass Indien trotz vorhandener interner und externer Herausforderungen und Probleme von Europa beachtet und eingebunden werden müsse. Wenn Indien den Kampf gegen Armut, Korruption und übertriebene Bürokratie erfolgreich gestalten kann, dann eröffnen sich dem Westen neue Märkte und Investitionsmöglichkeiten, die nicht ungenutzt bleiben sollten. Mehr...

Zweiter Atlantic Lunch Club

Am 10. Mai 2007 lud die Atlantische Initiative in Zusammenarbeit mit der DGAP zu ihrem zweiten Atlantic Lunch Club ein. John Turner von McKinsey in Dubai erläuterte unter dem Thema ‚Die Neue Seidenstraße’ die aktuellen Entwicklungen in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Nahen Osten und Asien. Mehr...

Die gesamte Darstellung der von Herrn Turner gezeigten Power Point Präsentation finden sie auf den Seiten der atlantic-community.org.

Erster Atlantic Lunch Club

ALC1In Zusammenarbeit mit der DGAP veranstaltete die Atlantische Initiative am 2. April 2007 in ihren Räumen in der Wilhelmstraße 67 einen Atlantic Lunch Club mit Daniel Fried, dem Assistant Secretary of State for European and Eurasian Affairs im amerikanischen Außenministerium. Vor über 30 geladenen Gästen aus dem engeren Kreis der deutschen Strategic Community referierte Fried, der auch über mehrjährige Erfahrungen im Nationalen Sicherheitsrat der USA sowie im Weißen Haus verfügt, über die anstehende Lösung der Kosovo-Frage sowie die amerikanischen Pläne, Teile ihres Missile Defense-Systems in Polen sowie der Tschechischen Republik zu stationieren. Insbesondere in der anregenden und intensiven Diskussion der unter Chatham-House Regeln stehenden Veranstaltung artikulierte Staatssekretär Fried das amerikanische Befremden angesichts mancher Aspekte der aktuellen Diskussionen in Europa.  

 

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