Digitale Wirtschaft

Redaktion │ 15. Mai 2013



Liebe Leser,

die diesjährige DLD13 Konferenz in München zog wieder Teilnehmer aus der ganzen Welt an, darunter vor allem Unternehmer, Investoren und Medienvertreter aus IT, Telekommunikation und Internetbranche. Schwerpunkte der Panels waren allgemeine Internet-Trends und Entwicklungen der Digitalisierung. Themen wie der vermeintlich anstehende Durchbruch des 3D-Druckverfahrens, Cyberwar, mobile Zahlungssysteme und die omnipräsenten Fragen zu Big Data wurden leidenschaftlich diskutiert. Diese Ausgabe der Must Reads fasst einige der zentralen Panels der DLD13 Konferenz zusammen und lässt Sie an den entwickelten Zukunftsszenarien teilhaben.

Eines der diskutierten Themen war die zunehmende Verdrängung von Zeitungen durch die Online-Konkurrenz. Das Überangebot von Nachrichten und Informationen im Internet verändert den klassischen Qualitäts-Journalismus nachhaltig. Welche Folgen hat das für die Unabhängigkeit von Information und wie kann das wirtschaftliche Überleben von Printmedien trotz Online-Verfügbarkeit von Nachrichten und Artikeln sichergestellt werden?

Einen ähnlichen Konkurrenzdruck gibt es im Bereich mobiler Zahlungssysteme. Neben Banken und Zahlungsdienstanbietern konkurrieren kleine Start-Ups, Internetdienste und große Telekommunikationsanbieter um die Gunst der Nutzer. Wie sich der Sektor in Zukunft entwickeln wird war ebenfalls zentrales Thema auf der Konferenz.

Kaum eine technische Entwicklung verspricht so weitreichende Veränderungen unseres täglichen Lebens wie die 3D-Drucktechnologie. Vier Vertreter von Herstellern sowie Nutzern diskutierten über Perspektiven, Chancen und Risiken der Technologie und wagten Prognosen zum Zeitpunkt des Durchbruchs und zum künftigen Einfluss der 3D-Drucker auf unser Leben.

Ein internationales Arbeitsumfeld, flexible Arbeitsmodelle und eine hohe Dichte an förderwilligen Investoren und innovativem Nachwuchs schaffen in Silicon Valley ein geradezu ideales Ökosystem für Gründer und Technologie-unternehmen. Welche Faktoren erschweren einen ähnlichen Erfolg in der europäischen Start-Up-Szene?

Die Komplexität digitaler Schadsoftware nimmt weiter zu. Absender und Adressaten reichen von Staaten bis Kleinkriminellen. Bei Viren wie Flame oder Stuxnet geht es längst nicht mehr um Schadprogramme auf Privatcomputern oder um Spionage, sondern um die Zerstörung kritischer Infrastrukturen – mit verheerenden Folgen, die denen der traditionellen Waffen in nichts nachstehen.

Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihre

Dr. Johannes Bohnen & Jan-Friedrich Kallmorgen

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Inhaltsverzeichnis

Die Zukunft zuverlässiger und unabhängiger Quellen

3D-Drucker – eine Revolution in der Produktionstechnologie

Neue Player im Wettbewerb um mobile Bezahlsysteme

Innovationsstandort Europa: Gründerkultur fördern

Der digitale Krieg im Netz

 

Die Zukunft zuverlässiger und unabhängiger Quellen

Paneldiskussion “Future of Authority” mit Arthur Sulzberger Jr, Herausgeber The New York Times, Katharina Borchert, Geschäftsführerin Spiegel Online, Jeff Jarvis, Blogger/Professor/CUNY/ Buzzmachine.com, Martin Nisenholtz, Senior Advisor The New York Times

Der klassische Print-Journalismus befindet sich seit einigen Jahren in einer Phase des Umbruchs. Neue Informationsquellen wie Twitter und Facebook, die ihre gesellschaftliche Bedeutung im Arabischen Frühling bewiesen haben, haben die Geschwindigkeit der  Nachrichtenvermittlung wesentlich erhöht. Zugleich zwingt die Fülle an Informationen, die online gesammelt werden und über die Recherche-Möglichkeiten einzelner Journalisten hinausgehen, zur Neubetrachtung der Funktion des Journalismus. Wie kann der Journalismus seine Daseinsberechtigung unter diesen Umständen behaupten? Wie kann er die durch neue Medien bereitgestellten Informationen nutzen? Wie stellt er deren Glaubwürdigkeit sicher? Und wie kann er unter diesen Umständen wirtschaftlich unabhängig bleiben?

Die Geschäftsführerin von Spiegel-Online, Katharina Borchert, ist überzeugt, dass sich Journalismus nur über gut recherchierte und qualitätsvolle Berichterstattung behaupten wird. Das Einordnen von Nachrichten in einen größeren Kontext, Analysen und Hintergrundberichte werden Kernaufgaben des Journalismus bleiben. Auch wenn Journalisten heute seltener als früher einen exklusiven Zugang zu Informationen haben, so bedarf es gerade wegen dieser Masse an frei zugänglichen Daten zuverlässiger Interpretation und Übersicht. Der Blogger Jeff Jarvis sieht grundsätzlich einen Fehler darin, Twitter und Facebook mit Journalismus zu vergleichen. Online-Plattformen erlauben Nutzern zu bestimmen, welche Informationen sie erhalten wollen und welche Informationen sie für zuverlässig halten. Ein Journalist hingegen sortiert für den Leser die wesentlichen Informationen vor und gibt – im Sinne eines Mediators oder Kurators zwischen Quelle und Leser – die Richtung seiner Interpretation vor. Diese Dienstleistung ist eine wichtige Ergänzung zu Twitter-Meldungen und Informationsüberfluss.

Um Qualitätsjournalismus auch in Zukunft wirtschaftlich zu ermöglichen, bedarf es neuer Ideen und Konzepte. Die Online-Verfügbarkeit von Artikeln hat vor allem dem Printjournalismus erheblich zugesetzt. Die New York Times ist eine positive Ausnahme, da sie inzwischen mit Online-Abonnements mehr Einnahmen generiert als mit dem Verkauf der gedruckten Ausgaben. Sie verfügt allerdings sprachbedingt über einen größere Reichweite als z.B. deutschen Zeitungen, deren Leserschaft auf den deutschsprachigen Raum beschränkt ist. Dennoch ist es möglich, die Verluste im klassischen Zeitungsverkauf durch Online-Abonnements auszugleichen. Sollte es aber nicht gelingen, über neue Konzepte Einnahmenverluste zu kompensieren, steht die journalistische Unabhängigkeit mittel- und langfristig auf dem Spiel.

 

3D-Drucker – eine Revolution in der Produktionstechnologie

Paneldiskussion „The 3D Printing & Manufacturing Revolution“ mit Pablos Holman, Intellectual Ventures Lab, Peter Weijmarshausen, Geschäftsführer Shapeways, Erik de Bruijn, Gründer und Designer Ultimaker, Ingo Ederer, Geschäftsführer Voxeljet

Noch steckt die 3D-Drucktechnologie in den Kinderschuhen und wird vor allem von Hobby-Nutzern und kreativen Köpfen genutzt. Doch steht die Technik möglicherweise kurz vor ihrem Durchbruch. Immer mehr kleine Unternehmen vertreiben 3D-Drucker zu verhältnismäßig geringen Preisen und treiben dadurch die Entwicklungen in dem Bereich rapide voran.

Laut Eric de Brujin von Ultimaker (http://www.ultimaker.com/), einem niederländischen Hersteller von 3D-Druckern, findet die Entwicklung der Technologie derzeit interaktiv und im ständigen Austausch mit den Nutzern statt. Die Software für die 3D-Drucker ist oft kostenlos und wird auf Open-Source Basis weiterentwickelt. Weltweit haben Hobby-Bastler so die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Wünsche einzubringen. Sie sorgen damit für eine größtmögliche Nutzerfreundlichkeit.

Peter Weijmarshausen von Shapeways (http://www.shapeways.com/) bietet auf seiner Community-Plattform für 3D-Drucktechnik Interessenten die Möglichkeit, eigene Druck-Ideen umzusetzen und somit Objekte in ihrer Form und Funktion vollständig zu individualisieren. Er verweist darauf, dass inzwischen neben dem üblichen Plastik zunehmend auch andere Materialien wie Eisen, Silber oder Keramik verwendet werden können. Die produzierten Gegenstände werden somit in Zukunft nicht nur in ihrer Form, sondern auch in ihrer Zusammensetzung immer komplexer werden.

Ingo Ederer vom Augsburger Unternehmen voxeljet (http://www.voxeljet.de/), eines der größten Dienstleistungszentren Europas für die „On Demand Fertigung“ von Formen und Modellen für den Metallguss, betont die große Bedeutung des 3D-Drucks für die Industrie. Schon heute helfen 3D-Drucker in der Autoproduktion. Laut Ederer hat die Technologie in der Industrie längst ihren Durchbruch erreicht.

Pablos Holman von dem New Yorker 3D-Drucker Hersteller Makerbot (http://www.makerbot.com/) ist überzeugt, dass in Zukunft auch personalisierte Mahlzeiten per 3D-Druck hergestellt werden können. Er entwickelt derzeit Toner-Kartuschen, die aus getrockneten, flüssigen oder gefrorenen Essen per 3D-Druckverfahren eine vollwertige Mahlzeit „drucken“ und kochen können. Die Entwicklung sei noch in einem sehr frühen Stadium, werde aber in Zukunft eine weitaus effizientere Nutzung der verfügbaren Grundnahrungsmittel ermöglichen.

Insgesamt spielt die Frage der Effizienz eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der 3D-Drucktechnologie. Je mehr Produkte lokal produziert werden, desto weniger müssen unter Ausstoß von CO2 von den Produktionsstätten zum Käufer transportiert werden. Außerdem lassen sich Rohstoffe verlustfreier – da in der Verarbeitung präziser – verarbeiten.

Auch wenn die 3D-Drucktechnologie derzeit große Aufmerksamkeit erfährt, ist im privaten Gebrauch der Durchbruch noch nicht erreicht. Eric de Bruijn geht davon aus, dass bis zur Massentauglichkeit noch etwa fünf Jahre vergehen werden. Dann werden im regulatorischen Bereich zahlreiche Fragen auftreten, deren Dimension sich bisher nur vage abschätzen lässt. Vom Copyright auf Marken-Produkte und Designs und dem Umgang mit online frei verfügbaren Softwares über den privaten Druck von Waffen und Munition bis hin zu den gesellschaftlich-wirtschaftlichen Auswirkungen auf Arbeitsplätze in der Industrie und der wachsenden Nachfrage nach Rohstoffen werden zahlreiche Herausforderungen den erwarteten Boom der 3D-Drucker begleiten.

 

Neue Player im Wettbewerb um mobile Bezahlsysteme

Paneldiskussion „The Future of Mobile Payments“ mit René Schuster, Geschäftsführer Telefónica Deutschland Holding AG, David Marcus, Präsident PayPal, und Dr. Markus Braun, Vorstandsvorsitzender Wirecard AG

Eine wachsende Anzahl von Experten ist davon überzeugt, dass schon in einigen Jahrzehnten Papier- und Münzgeld der Vergangenheit angehören wird und in Zukunft alle Zahlungsvorgänge ausschließlich elektronisch getätigt werden. Auch wenn der Abgesang auf die Geldscheine und Münzen etwas verfrüht erscheint, wächst der Markt deutlich – und damit auch der Konkurrenzdruck unter Anbietern. Telefónica ist ein Beispiel eines Telefondienste-Anbieters, der sich zum Digitalunternehmen weiter entwickelt. Der Konzern ist mit einem Kundenstamm von einer Million Nutzern in Deutschland in einer komfortablen Ausgangsposition, neue Geschäftsbereiche in der digitalen Welt zu erschließen. Da das Durchschnittsalter der Kunden unter 30 Jahren liegt, erreicht Telefónica genau die Gruppe der „Digital Natives“, die in wenigen Jahren all ihre Zahlungen ohne Geldbeutel tätigen sollen. Das Unternehmen bietet seit Neuestem die mpass-App an, mit der Überweisungen von Smartphone zu Smartphone vorgenommen werden können. Voraussetzung ist, dass sich die Nutzer vorher registrieren und Guthaben aufladen. Eine Beschleunigung im Markt des mobilen Bezahlens erwartet Telefónica-CEO René Schuster allerdings erst 2014/15, wenn das Internet der vierten Generation (LTE) in Deutschland flächendeckendend ausgebaut ist.
PayPal ist mit 122 Millionen aktiven Nutzern auf dem Gebiet der mobilen Zahlungen zwar schon lange aktiv, der neue PayPal-Präsident David Marcus ist aber davon überzeugt, dass der große Durchbruch noch bevorsteht. Das Unternehmen setzt auf kleine Teams, die schnell auf Trends reagieren und Innovationen vorantreiben können.
Technische Fragen im Bereich der mobile payments sind längst geklärt. Entscheidendes Kriterium ist nun das Nutzererlebnis und eine langfristige Verhaltensänderung auf Seiten der Konsumenten. Schließlich erleichtern mobile Zahlsysteme dem Nutzer das alltägliche Leben. So muss der Restaurantkunde nicht mehr auf den Kellner warten, um seine Rechnung zu bestellen und zu begleichen. In den USA hat PayPal eine entsprechende App gelauncht, die in Jamba-Juice-Restaurants mobiles Bezahlen ohne NFC-Technologie ermöglicht. WireCard-CEO Markus Braun setzt jedoch weiterhin auf die NFC-Technologie im Bereich kontaktloses Zahlen, da diese weltweit als wichtiger Standard gilt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Sicherheit und Datenschutz: Mit dem Übergang zu mobilen Bezahlsystemen werden sich auch die Sicherheitsherausforderungen ändern.

 

Innovationsstandort Europa: Gründerkultur fördern

Paneldiskussion „Creativity & Entrepreneurship – Europe vs. US“ mit Jack D. Hidary, Vorsitzender Hidary Foundation, Martin Varsavsky, Geschäftsführer und Gründer FON, Peter Arvai, Geschäftsführer Prezi Inc., Sam Shank, Geschäftsführer und Gründer HotelTonight

Geschäftsmodelle der Digitalwirtschaft beruhen in erster Linie auf innovativen Ideen und einer soliden Forschungsgrundlage. Europa steht den USA hierbei in nichts nach. So weisen beide Regionen in Kernbereichen wie Physik oder Chemie etwa die gleiche Anzahl von Nobelpreisen auf. Die USA sind allerdings wesentlich versierter darin, innovative Forschungsergebnisse in Geschäftsmodelle zu überführen und somit zu Geld zu machen. Hierbei setzen amerikanische Gründer vor allem auf den offenen Austausch und die Vernetzung untereinander. Geschäftsideen werden nicht etwa unter strengsten Geheimhaltungspflichten bis zur Markteinführung verwahrt. Vielmehr dominiert im Silicon Valley die Überzeugung, dass Kollaboration innovative Ideen befördern kann. Über den Erfolg am Markt entscheidet dann die Schnelligkeit, mit der Unternehmen ihre Ideen in die Tat umsetzen.

Charakteristisch für die amerikanische Gründungskultur ist zudem die Risikobereitschaft von Gründern und Investoren. Das Scheitern einer Geschäftsidee wird hier als wertvolle Erfahrung angesehen. In Europa hingegen zieht ein gescheitertes Unternehmen neben dem wirtschaftlichen und persönlichen Misserfolg zumeist noch ein langwieriges Insolvenzverfahren nach sich. So schränkt das aktuell geltende Insolvenzrecht in Deutschland die Handlungsfähigkeit von Gründern nach einer Insolvenz enorm ein. Gerade junge Unternehmensgründer sehen in der sechsjährigen Insolvenzfrist ein zu großes Risiko für ihre berufliche Zukunft.

Damit auch Europas Start-Ups weltweiten Erfolg erzielen können, müssen die regulatorischen Weichen für innovative Gründungsvorhaben anders gestellt werden. Silicon Valley kann hierbei als Vorbild dienen. Neben einer insolvenzrechtlich unterstützten Kultur des Scheiterns gilt es, Anreize für Investitionen zu schaffen, Venture Capital zu fördern und ausländische Fachkräfte willkommen zu heißen. Nur so kann es gelingen, Gründer in Europa zu unterstützen und zu halten. Stimmen die Rahmenbedingungen nicht, ist die Abwanderung großer Talente ins Silicon Valley vorprogrammiert.

 

Der digitale Krieg im Netz

Paneldiskussion „Cyberwarfare, Crime and Security“ mit Mikko Hypponen, Chief Research Officer F-Secure, Eugene Kaspersky, Präsident und Geschäftsführer Kaspersky Lab, moderiert von Dan Dubno, Founder Blowing Things Up

Hinter Cyberattacken verstecken sich viele Gesichter: vom IT-Nerd, der die Malware schreibt, bis hin zu professionellen kriminellen Netzwerken, die hervorragende Entwickler rekrutieren, ganze Entwicklungszentren besitzen und Qualitätstests für die eigens entwickelten Viren durchführen. Ein solches Netzwerk hat auch Vladimir Tsastsin aufgebaut, der mit der Schadsoftware DNSChanger Trojaner etwa 4 Millionen Internetnutzer auf manipulierte Webseiten lenkte und dort Daten ausspähte. „Hacktivists” hingegen wollen mit ihren Aktionen und Programmen kein Geld verdienen, sondern um Aufmerksamkeit für ihr Anliegen werben. Auch von staatlicher Seite werden Programme entwickelt, die entweder zur Spionage dienen oder etwa in Form von Bundestrojanern zur Online-Durchsuchung bei Verdächtigen dienen.

Cyberattacken können unterschiedliche Formen annehmen. Sie zielen auf kritische IT-Systeme ab, um Unternehmensnetzwerke oder beispielsweise Eisenbahnsysteme lahm zu legen. Sie werden zur Sammlung von Informationen über andere Staaten verwendet. Die staatliche Spionage wird dank digitalen Schadprogrammen umfangreicher und effektiver durchgeführt als im analogen Zeitalter. Der Urheber lässt sich in den meisten Fällen nicht nachweisen. Auch wenn Cyberattacken keine Marschflugkörper sind, können sie ähnlich gefährliche Auswirkungen haben. Von Cyberkrieg spricht man, wenn auf kritische Infrastrukturen gezielt wird. Sollte das geschehen, könnten die Folgen verheerend sein: Wasser-, Heiz-,  oder auch Finanzsysteme würden zusammenbrechen. Sollte eine Schadsoftware die Funktion eines Kernkraftwerks stören, besteht sogar die Gefahr einer nuklearen Explosion.

Nach Stuxnet, einem Computervirus, der auf Steuerungssysteme von Industrieanlagen abzielte, legen auch Schadprogramme wie Flame oder Gauss den Verdacht nah, dass sich staatliche Institutionen hinter den Viren verbergen. Diese Attacken sind schwer aufzuhalten, wenn sie mit öffentlichen Geldern und entsprechendem Know-How unterstützt werden. Es besteht das Risiko, dass zukünftig Konflikte zwischen technisch hochentwickelten Staaten in Form von Cyberattacken ausgetragen werden. Der Cyber-Rüstungswettlauf hat begonnen.

 

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